SALUT PARIS!

CategoriesPresse

Die 10b auf Reisen

„Laufen, laufen, laufen und nochmals laufen, denn nur laufend kann man Paris richtig erkunden“ – das war Frau Sommer-Nowaks Devise und so sprintete sie immer durch sämtliche Gassen und wir mit Herrn Pryydun hinterher. Dass wir den Anschluss nicht verloren, verdankten wir nur dem Straßenverkehr, der uns manchmal doch noch stoppte – obwohl – „Wer an der Ampel stehen bleibt, verliert“, meinte unser Busfahrer Guido zum Schrecken der Lehrer.

Guido bewegte sich mit dem Bus durch Paris, als machte er nie etwas anderes, der vielspurige Kreisverkehr um den „Arc de triumph“ schien ein Kinderspiel für ihn, nur beim Einparken bekam er gelegentlich einen roten Kopf.

Meist haben wir laufend viel erlebt. Am ersten Abend sind wir die 300 Stufen zum Sacre Coer hochgelaufen, haben die Sahnetortenkathedrale innen und außen besichtigt und auf den Stufen verweilt. Da unser Hotel in Montmartre war, wurde die tolle Aussicht von Sacre Coer quasi unser gemütlicher Treffpunkt. Von dort aus fand jeder zurück zum Hotel und abends saß es sich dort besonders schön.

In Kleingruppen hatten wir die Aufgabe, weitere schöne Ecken von Montmartre kennenzulernen. Dazu gehörte die „Mauer der Liebe“, „der Mann, der durch die Mauer geht“, aber auch das Künstlerviertel, wo die Künstler sitzen und die Touristen gerne porträtieren.

Das Hotel war eher in einer „zwielichtigen“ Ecke von Paris, ganz in der Nähe fand fast täglich ein Bazar statt, wo wir viele Händler, Altes, Neues, Gefälschtes und Interessantes sehen konnten. Warum mochte Frau Sommer-Nowak nur nicht, dass wir dort einkauften?

Wie es sich für eine Klassenfahrt gehört, waren die Hotelzimmer eng, das Frühstück nicht so berauschend und auch das Menue im „Flunch“ gehörte nicht zu unserem Lieblingsessen. Stattdessen ernährten wir uns von Baguette, kauften häufig im Supermarkt um die Ecke ein und waren Dauergast bei bekannten Fast-Food-Ketten.

Abgesehen von Sacre Coer sind wir auch auf den Eiffelturm gefahren, wieder eine atemberaubende Aussicht über ganz Paris. Und das Wetter spielte auch noch mit.

Die Seine-Rundfahrt war sehr schön. Von dort aus hatte man einen guten Blick auf das „Louvre“ oder „Notre Dame“, die Kathedrale, in der es eine Woche vor unserer Reise gebrannt hatte, so dass wir keine Möglichkeit hatten, sie innen zu besichtigen.

Am ersten Mai haben wir keine demonstrierenden „Gelbwesten“ gesehen, aber dafür das hohe Polizeiaufgebot. Überall waren Straßensperren und wir mussten gut planen, um uns in Paris zu bewegen.

Am letzten Tag durften wir von der Lauferei im Disneyland entspannen. Die „Starwars-Achterbahn“ mochten wir am liebsten.

Was haben wir außerdem erlebt? Wir haben die kulturelle Vielfalt in Paris gesehen, mit den Straßenhändlern (siehe Foto) verhandelt, bis jeder der Klasse einen Eiffelturm für wenig Geld hatte. Und der Händler hatte sein Geschäft des Tages! Wir hatten wenig Berührungsängste und mussten feststellen, dass auch die Pariser oft offen auf uns zugingen und das Gespräch suchten. Wir haben gelernt, uns mit wenigen Brocken der Landessprache, Händen, Füßen und unserem Schulenglisch zu verständigen.

Schnell waren die schönen Tage und auch Nächte vorbei (die Hotel-Security musste unsere Lehrer schon mal aus dem Tiefschlaf reißen) – au revoir, Paris!

10b

About the author

Schreibe einen Kommentar