ABSCHLUSSFAHRT NACH KRAKAU

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In der Zeit vom 28. April bis zum 03. Mai mach­ten sich 28 Schü­lerin­nen und Schü­ler der Klasse 10a, be­glei­tet von Herrn Blenkle und Frau Thelen, im Rahmen ihrer Abschlussfahrt auf den Weg ins polnische Krakau.

Bereits am Sonntagabend begann die 16-stündige Busfahrt im bequemen Reisebus. Hier gab es also Gelegenheit genug, sich aus den Osterferien zu erzählen und sich gleichzeitig mental auf Krakau und das üppige Kulturprogramm einzustimmen.

Kaum im Hostel, welches etwa 2 Fußminuten vom Jüdischen Viertel Kazimierz  entfernt lag, angekommen, stand uns bereits eine 3-stündige Stadtführung durch die Krakauer Altstadt bevor. Durch unsere Stadtführerin Anna lernten wir die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der wunderschönen Stadt kennen. In der Altstadt ist das Verlaufen unmöglich, da man immer wieder auf den großen Marktplatz stößt. Besondere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Marktplatz mit dem Rathaus und der Marienkirche. Auf dem Platz stehen die “Tuchhallen”, in denen sich diverse Stände mit polnischem Kunsthandwerk befinden. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Königsschloss “Wawel”. Es thront auf einem Hügel über der Weichsel.

Am Dienstag stand eine Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau auf dem Programm, die die Klasse in den Fächern Deutsch und Gesellschaftslehre bereits intensiv vorbereitet hatte. Im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wurden während des Zweiten Weltkrieges 1,5 Millionen Menschen ermordet. Die­ Füh­run­gen durch das Stamm­la­ger und das La­ger Bir­ke­nau wa­ren für al­le sehr be­we­gend und ein Er­eig­nis, wel­ches nicht zu ver­ges­sen ist. Als wir in den Museumsräumen an den Bergen aus Haaren, Schuhen oder den leeren Giftkapseln vorbeigingen, herrschte absolute Stille und Entsetzen.

Am Mittwoch besuchten wir die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler. Dabei lernten wir auch viele weitere historische Fakten, beispielsweise über die Besetzung Polens. Mittags besuchten wir die alte Synagoge im Jüdischen Viertel. Nachdem der Mittwochnachmittag, der zur freien Verfügung stand, für individuelle Interessen, wie beispielsweise einen Besuch des Wachsmuseums oder einfach nur zum Shoppen und Genießen genutzt wurde, machten wir uns am Donnerstag wieder auf den Weg nach Deutschland.

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