Dem genetischen Fingerabdruck auf der Spur

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Jüchen, 16.01.20.

Die Schülerinnen und Schüler des Biologie Leistungskurses der Gesamtschule Jüchen besuchten am Donnerstag im Rahmen des Inhaltsfeldes Genetik das zdi-Schülerlabor in Köln und begaben sich dabei auf die Spuren des genetischen Fingerabdrucks.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung stand zunächst der Umgang mit typischen Laborgeräten im Fokus. Dabei wurde beispielsweise das Pipettieren mit modernen Mikropipetten geübt.

Mit Bezug zu aktuellen Presseinhalten, wie beispielsweise die Neuauflage des Mordfalls Claudia Ruf im Jüchener Nachbarort Hemmerden, wurde den Schülerinnen und Schülern die Alltagsrelevanz der durchgeführten Arbeitsweisen verdeutlicht.

Nach Herstellung einer Speichelprobe, wurde zunächst die DNA aus Zellen der Mundschleimhaut isoliert. Anschließend stand die Vervielfältigung dieser DNA mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) im Fokus. Zuletzt wurden die isolierten (nicht-codierenden) DNA-Fragmente mithilfe einer Gelelektrophorese aufgetrennt und sichtbar gemacht.

„Es hat viel Spaß gemacht, die Unterrichtsinhalte der letzten Wochen, wie zum Beispiel die Durchführung einer Gelelektrophorese, einmal praktisch auszuprobieren“ berichtet Schüler Nick Popowski.

Im Anschluss an das praktische Arbeiten hatten die Schülerinnen und Schüler  die Möglichkeit, mit den betreuenden Diplombiologinnen Frau Dr. Ellen Barzen und Frau Dr. Ulrike Weydemann in den Dialog zu treten. Dabei wurden sie mit Begeisterung auf die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote in MINT-Berufen aufmerksam gemacht.

„Der heutige Tag war in doppelter Hinsicht ein Gewinn. Zunächst hatten wir die einmalige Möglichkeit, im Unterricht erworbene Inhalte praktisch anzuwenden. Darüber hinaus wurde den Schülerinnen und Schülern die Wichtigkeit und Vielfältigkeit der MINT-Berufe vorgestellt. Etliche unserer Schülerinnen und Schüler streben Berufe im MINT-Bereich an. Ich freue mich, dass unsere Kooperation mit dem zdi Früchte trägt“, freut sich Kurslehrer Henning Blenkle.

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