Gelungener Abschluss des Schuljahres – Sommerassembly der Oberstufe

Zum Abschluss eines ereignisreichen Schuljahres standen auch in diesem Jahr die Assemblies der verschiedenen Abteilungen im Rahmen der Projektwoche auf dem Programm.

In der 90-minütigen Veranstaltung, die von Anais, Emily und Ida aus der EF sicher, lebendig und mit viel Gespür moderiert wurde, blickten die Schüler:innen der Oberstufe gemeinsam auf das vergangene Schuljahr zurück. Zugleich präsentierten sie, wie vielfältig Unterricht, Projekte und Schulleben in unserer Oberstufe sein können.

Ein besonderer Willkommensgruß galt den Schüler:innen der neuen Einführungsphase. Sie wurden von ihren Mitschüler:innen aus den älteren Jahrgangsstufen und dem Team der Abteilung III begrüßt und erhielten vielfältige Einblicke in den Unterricht und den Schulalltag der gymnasialen Oberstufe. Dabei wurde schnell deutlich: Oberstufe bedeutet nicht nur Klausuren, Prüfungen und selbstständiges Lernen. Sie eröffnet zugleich Räume, in denen junge Menschen eigene Ideen entwickeln, Positionen vertreten, Verantwortung übernehmen und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen können. Den roten Faden des Programms bildeten in diesem Jahr mehrere selbst geschriebene Poetry-Slams aus dem Deutschunterricht. Julia, Ida, Alexandra, Jan, Laura, Esperansa und Victoria aus der aktuellen EF beschäftigten sich darin unter anderem mit Themen wie Liebe, Rassismus, Kritik am Schulsystem sowie dem Umgang mit Erwartungen und Druck im Schulalltag. Ihre persönlichen, sprachlich eindrucksvollen und zum Teil sehr nachdenklichen Beiträge zeigten, wie intensiv, reflektiert und mündig sich unsere Schüler: innen mit gesellschaftlichen und persönlichen Fragen auseinandersetzen. Kritik zu äußern, eine eigene Haltung zu entwickeln und diese überzeugend vertreten zu können, gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, andere Perspektiven einzunehmen und Verantwortung für die Schulgemeinschaft zu übernehmen. Wie vielfältig Lernen gestaltet werden kann, zeigten auch verschiedene Beiträge aus dem Unterricht. Ein Videoprojekt zum Thema „Scham in der Schule“ griff Situationen auf, die im Schulalltag häufig verborgen bleiben und regte dazu an, das eigene Verhalten und den Umgang miteinander zu reflektieren. Ein weiterer Kurzfilm von Schülersprecher Jan setzte sich kritisch mit der Handynutzung Jugendlicher und den möglichen Folgen eines unüberlegten Medienkonsums auseinander. Kreative digitale Präsentationen, Einblicke in Auslandsaufenthalte und Ergebnisse aus dem Kunstunterricht ergänzten das abwechslungsreiche Programm. Zu den besonderen Höhepunkten gehörten außerdem die Präsentationen der Projektkurse der Q1. Die Schüler:innen des Theaterkurses brachten erneut eine Szene aus ihrem Stück „Wie von Geisterhand“ auf die Bühne und die Projektgruppen des Projektkurses „Courage“ stellten ihre beeindruckenden Arbeitsergebnisse vor. Dazu gehörten unter anderem ein von Maximilian entwickeltes Brettspiel, ein von Ariane, Noah, Tibelia, Lina und Emma gestaltetes Magazin sowie eine Skulptur von Tamina und Fara. Die unterschiedlichen Produkte zeigten nicht nur Kreativität und großes persönliches Engagement in der Auseinandersetzung mit Themen wir Rassismus, Diskriminierung und Vorurteilen. Mit ihnen verbanden die Schüler:innen zugleich klare Botschaften für mehr Offenheit, Respekt und Gemeinschaft – unabhängig von Aussehen, Herkunft und persönlicher Identität. Ein herzlicher Dank gilt allen Schüler:innen, Lehrkräften und weiteren Beteiligten, die zum Gelingen der Sommerassembly beigetragen haben. Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft erholsame Sommerferien und den Schüler:innen der neuen EF einen erfolgreichen Start in ihre Oberstufenzeit!

Robert Marx

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