
Am 28.01.26 besuchte unsere Klasse 10 c das Junge Theater Bonn und sah sich das Theaterstück „Die Welle“ an. Das Stück basiert auf dem Jugendroman von Morton Rhue, zu dem es auch eine bekannte Verfilmung gibt. Inhaltlich geht es um ein Experiment eines Lehrers, der mit einem Kurs ein soziales Projekt startet. Dabei verändert sich das Verhalten der Schüler zunehmend, bis die Situation außer Kontrolle gerät und das Experiment beendet werden muss.
Das Stück beginnt fröhlich, lustig und spannend, wird im Laufe der Zeit jedoch immer dramatischer, düsterer und schockierender. Durch plötzliche Lichtwechsel, den Einsatz von Nebel und passende Musik entsteht eine spannende und bedrückende Stimmung. Besonders das Ende blieb im Gedächtnis, als das Bühnenlicht auf das Publikum gerichtet wurde und die Bühne in Rauch gehüllt war.
Die jungen Schauspieler überzeugten durch ihr ausdrucksstarkes und professionelles Spiel. Auch das Bühnenbild, die Requisiten, die Musik sowie der durchgängige Lichtwechsel zwischen den Szenen passten gut zur Stimmung und lenkten die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.
Insgesamt ist das Stück spannend, interessant und teilweise witzig, zugleich aber auch traurig und erschreckend. Es zeigt, wie schnell Manipulation wirken kann und wie leicht sich Menschen beeinflussen lassen. Außerdem macht es deutlich, dass sich diktatorische Strukturen wiederholen können und man sein eigenes Handeln immer hinterfragen sollte.
Das Thema ist sehr aktuell und lehrreich, weshalb das Stück auf jeden Fall weiterzuempfehlen ist – auch für Menschen, die sonst nicht oft ins Theater gehen. Viele unserer Klasse fanden das Stück gut und würden jedem empfehlen, diese Geschichte zu kennen – egal ob als Film, Theaterstück oder Jugendbuch.
